Leckeres Joghurtbrot ~ Rezepte ~ Jan-Eric Dreßler
Beitragsbild: leckeres Joghurtbrot

Leckeres Joghurtbrot

Vorwort

Ich bin ein großer Freund von Rezepten, die nicht nur mit wenigen Zutaten auskommen, sondern darüber hinaus auch zu einem leckeren Ergebnis führen. Beim Durchstöbern zahlreicher Videos und Blogs im Internet schnappe ich immer wieder neue Rezepte auf, die ich Zuhause ausprobiere und nach meinen Ansprüchen als geeignet oder weniger geeignet einsortiere.

Eines dieser Rezepte ist ein leckeres Joghurtbrot, das mit ganzen 6 Zutaten auskommt, in der Verarbeitung unkompliziert ist und ausgesprochen lecker schmeckt. Der Grundteig ist ein Hefeteig, der anstatt mit Wasser oder Milch mit Joghurt zubereitet wird, dadurch eine leichte Säure bekommt und angenehm frisch schmeckt. Bevor ihr gleich denkt: “Oh nein, bitte kein Hefeteig, die gelingen mir nie!” lasst mich einige Worte zu diesem Thema verlieren. Ja, Hefeteig braucht mehr Zeit als ein simpler Backpulverteig, das Ergebnis dankt es euch aber mit einem sehr viel aromatischeren Ergebnis. Hefe sind Lebewesen, egal ob sie als Frischhefe aus dem Kühlregal oder als Trockenhefe aus dem Backregal kommen. Im wesentlichen benötigen Hefepilze zwei Dinge zum Wohlfühlen: Zucker und Wärme.

Wäre benötigen sie für ihren Stoffwechsel und die Vermehrung. Bei der Verdauung von Zucker entsteht Kohlendioxid, dass als Treibgas im Teig fungiert und ihn schön locker werden lässt. Egal ob ihr ein herzhaftes Brot, süße Brötchen oder einen Kuchen backt, ein wenig Zucker mögen die kleinen Kerlchen immer. Damit euer Teig richtig gehen kann und die Hefen ihre Arbeit verrichten brauchen sie in gemütliches Plätzchen. Am besten platziert ihr die Schüssel auf einer Wärmflasche oder einem warmen Wasserbad. Die reine Raumtemperatur von 20-22°C ist ein bisschen wenig und verzögert den Prozess unnötig.

Wenn ihr Lust habt, schaut doch auf meinem Youtube-Kanal vorbei.
Ab sofort poste ich dort regelmäßig Koch- und Backvideos.
In kürze auch das passende Video für unser leckeres Joghurtbrot!
Die Links zu meinen Videos findet ihr auch in meiner Mediathek.

Zutaten

Zubereitung

1) Der Hefe etwas Gutes tun

Bevor wir uns an den eigentlichen Teig wagen, bereiten wir unsere Hefekulturen auf ihre Arbeit vor. Gebt die Hälfte der lauwarmen Milch (heiße Milch tötet die Hefe ab, kalte Milch bremst die kleinen Kerlchen aus) zusammen mit der Hälfte des Zuckers, einer Prise Salz und der Packung Hefe in ein Gefäß. Rührt alles ordentlich um und stellt die Schüssel an einen warmen Platz. (Ein warmes Wasserbad bietet sich an)
Jetzt lassen wir unsere Hefe für 15min in Ruhe und geben ihnen die Möglichkeit sich zu erholen und Kraft zu tanken.

2) Die Zutaten vermengen und kneten

Wenn eure Hefemischung fleißig blubbert und Schaum bildet ist es Zeit für den nächsten Schritt.
Gebt alle trockenen Zutaten zum Mehl und verrührt die Mischung gut. Formt eine Mulde im Mehl und gebt den Joghurt, die restliche Milch und die Hefemischung hinein. Jetzt wird alles zu einem Teig verkneten.
Wenn ihr zusätzliche Zutaten habt, ich verwende gerne Mandelspalten, werden diese hier in Schritt 2 mit in den Teig verarbeitet.

3) In der Ruhe liegt die Kraft

Nach der tollen Teigmassage möchte der Klumpen seine Ruhe haben und die Hefe braucht Zeit für ihre große Mahlzeit. Wir gönnen dem Teig jetzt 1-2 Stunden Ruge und warten, dass er sein Volumen etwa verdoppelt hat. Anschließend kneten wir den Teig noch einmal kräftig durch und geben ihn in eine eingefettete Form. Bei mir hat sich eine kleine runde Springform bewährt.
Jetzt lassen wir den fertigen Teig noch einmal in einer warmen Umgebung ruhen, bis er sein Volumen wiederum knapp verdoppelt hat.

4) Heiss, heiss, Baby!

In der Zwischenzeit bringen wir unseren Ofen auf Temperatur. 180°C Ober-/Unterhitze reichen aus. Auf mittlerer Schiene backen wir unser Brot nun für etwa 55-60 Minuten, bis der Teig ein schönes golbgelb angenommen hat. Spätestens wenn das Brot anfängt würzig zu riechen darf es aus dem Ofen raus und in aller Ruhe abkühlen.
Mit etwas Butter oder Marmelade schmeckt unser leckeres Joghurtbrot zu jeder Tageszeit.

Lasst es euch schmecken!

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